Die Kraft vom Wald

Rosmarin

Allgemeines

Unter den Kräutern ist Rosmarin ein wahrer Allrounder. Er ist Würz- und Heilpflanze zugleich.
Da er schon eine sehr alte Pflanze ist, welche bereits in der Antike häufig Anwendung fand, ist sie bis heute hochgeschätzt und zweifelsohne eines der bekanntesten Gewürzkräuter.

Rosmarin ist in der Küche sehr beliebt und lässt sich für eine Vielzahl von Speisen einsetzen. Ob frisch oder getrocknet passt er sowohl zu Fisch- und Fleischgerichten, als auch zu Salaten, Suppen und ganz hervorragend zu Kartoffel- und Pilzgerichten. Er schmeckt leicht bitter und harzig, ist aber sehr aromatisch.
Mit anderen Kräutern und Gewürzen lässt sich Rosmarin prima kombinieren, ganz besonders eignen sich lauchige Kräuter wie Knoblauch oder auch Zwiebeln.
Bei Fleischgerichten sollte Rosmarin jedoch eher sparsam eingesetzt werden, genauso bei Bratgerichten. Da reicht es in der Regel aus, einfach einen Zweig in Butter mit anzubraten.
Bei der Verwendung von Süßspeisen oder Suppengerichten hingegen, kann die Menge durchaus erhöht werden.

Rosmarin als Heilkraut

Im Jahre 2011 wurde der Rosmarin zur Heilpflanze des Jahres gekürt.
In seinen Blättern befinden sich jede Menge pflanzlicher Inhaltsstoffe welche eine breite Anwendung in der Heilkunde ermöglichen. Diese umfasst viele Bereiche, unter anderem hilft Rosamarin bei Müdigkeit, Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen, Völlegefühl, Rheuma oder aber auch bei der Stressbewältigung.

Aber ACHTUNG!
In der Schwangerschaft sollte Rosamarin nur sparsam, am besten aber gar nicht verwendet werden, da er Wehen fördernd ist. Bei Fragen dazu sollte der betreuende Arzt oder Apotheker gefragt werden.


Als Heilkraut wird Rosmarin gern als Tee oder Badezusatz verwendet.

BADEZUSATZ:

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½ Handvoll Nadeln mit kochendem Wasser übergießen und 20 min zugedeckt ziehen lassen. Danach abseihen und dem Badewasser beigeben.

Ein Rosmarinbad ist nicht nur zur Pflege von Haut und Haaren geeignet, sondern hilft auch gegen juckende Kopfhaut und Schuppen.
Außerdem wirkt es gegen niedrigen Blutdruck, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Erkältungskrankheiten, bei Durchblutungsstörungen, Menstruationsbeschwerden und Verdauungsstörungen.
Entspannung verschafft so manches Rosmarinbad auch bei einem Muskelkater, Muskelverspannungen, Rheuma, Myalgien und Spastiken. Aber auch psychische Beschwerden wie nervöser Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Depression können gemindert werden.

TEE

1 TL frische oder getrocknete Blätter mit ¼ L heißem Wasser übergießen. 15 Min. ziehen lassen und abseihen

Tee aus frischen Rosmarinblättern ist dabei die gesündere Art, da die frisch geernteten Nadeln das beste Aroma und die meisten Gesundheitsfördernden Stoffe enthalten. Werden die Nadeln direkt vor dem Aufbrühen zerkleinert können die ätherischen Öle am besten in den Teeaufguss gelangen.
Rosmarin wirkt anregend und ist somit sicherlich eine gesunde Alternative zu Kaffee. Bei niedrigem Blutdruck z.B. kann man 2-3 mal täglich 1 Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken.


Aber ACHTUNG!
Ein Rosmarinbad am Abend ist nicht zu empfehlen da es anregend wirkt und so zu Problemen bei Einschlafen führen kann